App Monetarisierung – Wie Sie mit einer App Geld verdienen

In diesem Artikel verraten wir Ihnen, wie Sie Ihre App monetarisieren, oder anders gesagt: Ihre App Idee zu Geld machen. Lernen Sie, welche Möglichkeiten es gibt und welchen Stolpersteinen Sie auf dem Weg zur erfolgreichen App Monetarisierung besser ausweichen sollten. 

Möglichkeiten der App Monetarisierung – wie verdient man mit einer App Geld?

So viel vorweg: An Möglichkeiten eine App zu monetarisieren mangelt es sicher nicht. Daher ist es umso wichtiger, sich gemeinem mit einem App Entwickler genau zu überlegen, welche Variante zum eigenen Konzept passt.

Apps sind in den meisten Fällen Niedrigpreis-Produkte. Der Markt ist hart umkämpft, weil viele Anwendungen sehr günstig oder sogar gratis erhältlich sind. Dementsprechend werden erfolgreiche Apps oft heruntergeladen bzw. häufig genutzt, da Sie nur so Umsatz generieren.

Umgekehrt sind gute Downloadzahlen noch lange keine Garantie für hohe Einnahmen. Auch eine beliebte App kann sich zu einem Flop entwickeln, wenn das falsche Monetarisierungsmodell gewählt wurde. Damit Ihnen das nicht passiert, geben wir Ihnen im nächsten Abschnitt einen Einblick in die verschiedenen Ansätze der App Monetarisierung.  

Mit App-Werbung Geld verdienen

Bezahlt werden Sie in der Regel durch ein Pay-Per-Click-System (PPC), sprich: Je öfter eine Werbung angeklickt wird, desto mehr Einnahmen generieren Sie. Banner- und Video-Ads sind hierbei die gängigsten Modelle.

Einer der Klassiker und vor allem für kostenlose Apps interessant. Bei diesem Modell verdienen Sie Geld, indem Sie Werbung in Ihrer App schalten lassen. Voraussetzung dafür ist, dass Sie einem entsprechenden Werbenetzwerk beitreten, das Ihnen die Werbeanzeigen zur Verfügung stellt.

Darüber hinaus gibt es auch redaktionell anmutenden Werbeanzeigen, die im ersten Moment gar nicht als solche zu erkennen sind.

Pro: Niedrige Eintrittsbarriere für User, da die App kostenlos ist. Contra: Dieser Variante funktioniert langfristig nur mit hohen Zugriffszahlen, da die PPC-Preise oft im niedrigen Cent-Bereich angesiedelt sind. Suchen Sie daher bitte nach geeigneten Traffic-Quellen, um Ihre App Werbeeinnahmen zu steuern.

Einnahmen durch In-App-Käufe

Spiele-Apps werden gerne auf diese Art und Weise monetarisiert. Dabei ist die Anwendung grundsätzlich kostenlos nutzbar. Die User bekommen jedoch die Möglichkeit, Erweiterungen oder Boni käuflich zu erwerben, oder Wartezeiten durch In-App-Käufe zu verkürzen.

Diese Variante ist unabhängig von Drittanbietern umsetzbar. Allerdings muss ein attraktiver Kaufanreiz gegeben sein. Diesen zu finden ist oft alles andere als einfach.

Freemium-/Premium-Modell

Bei dieser Variante ist die App erstmal kostenlos nutzbar, entweder in Form einer Basis-Version mit beschränkten Features oder als zeitlich begrenzte Test-Version.

Durch ein Upgrade bekommt der User Zugang zu wertvollen Premium-Features oder kann sie nach dem Testzeitraum auch weiterhin nutzen.

Oft wird diese Variante mit dem zuvor vorgestellten Modell kombiniert: In der Premium-Version kommen die User in den Genuss eines komplett werbefreien App-Erlebnisses.

Im Freemium-Modell müssen sie sich dagegen mit Werbeeinblendungen und einer vermeintlich schlechteren User Experience begnügen. Ähnlich wie bei In-App-Käufen muss hier eine gesunde Balance zwischen den beiden Varianten gefunden werden. Die Freemium-Variante sollte genug zu bieten haben, um User zu begeistern. Trotzdem muss sich ein Upgrade auf die Premium-Variante noch wirklich lohnen.

Paid Apps

Hier laufen Sie niemals Gefahr, dass Ihre App nur in der kostenlosen Version verwendet wird, denn: Diese Apps sind nur durch Zahlung nutzbar, entweder als einmaliger Kauf oder in Abo-Form. Der größte Vorteil dieser Strategie ist gleichzeitig ihr größter Nachteil, denn: User haben keine Möglichkeit die App kostenlos zu testen. Daher ist die Eintrittsbarriere hier besonders hoch.

Paywalls

Bei Paywalls handelt es sich um Zugriffsbeschränkungen. Bei diesem Modell der App Monetarisierung können User zwar alle Funktionen der App nutzen, jedoch nur in limitierter Form.

Bestimmte Aktionen können nur in einer bestimmten Anzahl oder über einen beschränkten Zeitraum pro Tag durchgeführt werden. Ist dieses Limit erreicht, greift die Paywall, welche nur durch Bezahlung überwunden werden kann.

Dieser Ansatz eignet sich zum Beispiel für App-Plattformen von Online-Magazinen, Zeitungen oder Verlagen und existiert in verschiedenen Varianten wie z. B. als harte Paywall oder in Kombination mit einem Freemium-Modell.

Der Vorteil: Es entsteht ein fließender Übergang zwischen Gratis- und Premium-Inhalten. Achten Sie aber bitte unbedingt darauf, die User nicht durch zu harte Einschränkungen zu vergraulen. 

Pay-What-You-Want

Das Pay-What-You-Want-Modell gilt als besonders benutzerfreundlich. Wie der Namen schon vermuten lässt, können die Nutzer hier frei entscheiden, wie viel sie für die App bezahlen möchten.

Um nicht zu riskieren, dass sich ein Großteil der Nutzer vor der Zahlung drückt, haben Sie die Möglichkeit, einen Mindestbetrag festzulegen. Wer hier in Sachen Funktionalität richtig abliefert und seine User überzeugt, kann von diesem Modell sehr profitieren.

Spende 

Auch im App-Bereich sind Spenden-Modelle gängig. Der User kann, aber muss nicht für die Nutzung bezahlen. Steht bei Ihrer App die Gemeinnützigkeit im Vordergrund, sammeln Sie mit dieser Variante Sympathien und generieren im Idealfall Einnahmen. Wenn Sie jedoch eine konkrete Absicht haben mit Ihrer App Geld zu verdienen, ist ein Spenden-Modell wahrscheinlich nicht das richtige.

Mit eigener App Geld verdienen – der indirekte Weg

Sie möchten mit einer eigenen App Geld verdienen, aber keines der Modelle passt zu Ihrem Angebot? Dann wechseln Sie Ihre Perspektive. Anstatt direkt mit einer App Geld zu verdienen, könnten Sie den indirekten Weg gehen und eine App zur Vermarktung Ihres Angebots nutzen. Typische Beispiele sind Bestell-/Buchungsplattformen wie Lieferando oder Booking.com.

Checkliste App monetarisieren – welches Modell ist das richtige?

Nachdem Sie nun die verschiedenen Modelle zur Monetarisierung einer App kennen, möchten wir Ihnen zum Abschluss eine Checkliste an die Hand geben. Diese wird Ihnen helfen, die richtige Variante für Ihre App-Idee zu finden. Das jeweilige Modell ist dann passend, wenn trotz oder aufgrund der Monetarisierung folgende Voraussetzungen gegeben sind:

  • Gute Nutzererfahrung in allen Plänen (Freemium, Premium, vor und nach Paywall, etc.).
  • Es besteht ein klares und zur Zielgruppe passendes Nutzungs-/Kaufargument.
  • Das Monetarisierungsmodell schreckt nicht zu stark ab.
  • Es existiert ein vergleichbares, wenn nicht sogar besseres Preis-Leistungs-Verhältnis wie bei der Konkurrenz.
  • Die angestrebten Ziele sind mit dem gewählten Modell realistisch zu erreichen.
  • Die Erwartungen der Zielgruppe werden erfüllt.

Fazit App Monetarisierung – wie viel Geld kann man mit einer eigenen App verdienen?

Ob Sie mit Apps viel Geld verdienen, hängt stark davon ab, ob Ihr Angebot für Ihre Zielgruppe attraktiv ist. Die Realität zeigt, dass rund zwei Drittel der Apps in den App Stores pro Monat weniger als 500 Euro generieren. Häufige Gründe dafür sind mangelndes technisches Know-how, ungenügendes Entwicklungsbudget sowie nicht ausreichende Kenntnisse in der App Vermarktung.

Sie möchten zum oberen Drittel gehören und träumen von einer erfolgreichen App, die Ihnen regelmäßig lukrative Einnahmen einbringt? Wir sind Ihr professioneller App Entwicklungspartner und unterstützen Sie bei Programmierung, Vermarktung und Weiterentwicklung Ihrer eigenen App. Klingt interessant? Dann vereinbaren Sie gleich ein kostenloses Beratungsgespräch.

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Über André Hoffendahl

Er ist Mitbegründer der App Agentur Applaunch und selbst App Entwickler. Mit der Erfahrung von mehr als 160+ umgesetzten App-Projekten weiß er worauf es bei der erfolgreichen Umsetzung von Apps ankommt.

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